10 Tipps zum Schulanfang

 

* Ermuntern Sie Ihr Kind nicht nur zu seinem neuen Lebensabschnitt, sondern auch während der gesamten Schulzeit. Dann fällt es ihm leichter, mit Freude und Erfolg durch die Schule zu kommen.

 

 

* Ihr Kind sollte zum Schulbeginn seinen Namen kennen und seine Adresse angeben können, evtl. auch Angaben zur Erreichbarkeit seiner Eltern tagsüber machen können, (z.B. Telefonnummern, Firmennamen etc.)

 

 

* Die täglichen Verrichtungen wie Ankleiden, Essen, Toilette besuchen, sollten ohne größere Schwierigkeiten gekonnt werden.

 

 

* Kann Ihr Kind sich grundsätzlich räumlich und zeitlich orientieren? Kennt es die Rechts-/Links-Unterscheidung, weiß es ungefähr die Tageszeiten?

 

 

* Nach einer großen Untersuchung des Münchner Kinderarztes Prof. Dr.Hellbrügge haben sechs- bis siebenjährige Schulanfänger ein Schlafbedürfnis von 9 ½ bis knapp über 11 Stunden. Sorgen Sie deshalb für eine ausreichende Nachtruhe. Ein Schulkind sollte morgens um 7 Uhr ausgeschlafen haben.

 

 

* Lassen Sie Ihrem Kind für Morgentoilette, Frühstück und Schulweg genügend Zeit. Ihr Kind darf auf keinen Fall abgehetzt und ohne Frühstück in die Schule kommen. Ein ausreichendes Frühstück in Ruhe eingenommen, ist die beste Starthilfe für den Tag.

 

 

* Das beste Transportmittel für die Schulbücher ist und bleibt ein gutsitzender Schulranzen. Sie verhüten damit Haltungsschäden. Ein Ranzen gibt Ihrem Kind auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Achten Sie beim Kauf des Ranzens einerseits auf das Gewicht, aber auch auf eine ausreichende Größe. Die führenden Hersteller bieten die Ranzen für die Schulanfänger in zwei Größen an. Kontrollieren Sie täglich den Ranzen Ihres Kindes und entrümpeln Sie regelmäßig Materialien, die nicht mehr gebraucht werden. Üben Sie mit Ihrem Kind vom ersten Schultag an ein organisiertes „Ranzenpacken“.

 

 

* Achten Sie darauf, dass Ihr Kind einen günstigen Hausaufgabenplatz erhält. Er soll hell, ruhig und möglichst ohne störende Ablenkungen sein.

 

 

* Betrachten Sie die neue Situation nicht unter Leistungsgesichtspunkten, seien Sie mit Ihrem Kind nicht zu ehrgeizig, vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit den angeblichen Leistungen anderer Kindern.

 

 

* Auch wenn Sie nicht immer der Schule oder einzelnen Lehrern positiv gegenüberstehen können, sollten Sie hierzu dem Kind gegenüber keine Äußerungen machen. Gerade in diesem Punkt ist die positive Einstellung Ihres Kindes zum Lernen an erster Stelle zu sehen.